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Futter für den Schweinehund

8. Januar 2018

24862571_549402112081558_4221860166491789795_nEs ist mal wieder Januar und damit Hochsaison für gute Vorsätze: Weniger Süßigkeiten, mehr Sport, jeden Tag schreiben, endlich mal den Keller ausmisten und vieles mehr reihen sich in manch langen Listen aneinander.

Mit dem Erscheinen der guten Vorsätze tritt jedoch sogleich noch etwas anderes auf den Plan. Ein berüchtigtes und allseits gefürchtetes Fabeltier – der innere Schweinehund.

Die guten Vorsätze sind sein Grundnahrungsmittel und folglich sorgt er dafür, dass die meisten davon spätestens in Kalenderwoche zwei dem Fraß zum Opfer fallen.

Als Fantasy Autorin habe ich natürlich grundsätzlich eine Menge übrig für derartige Wesen aus dem Reich der Legenden. Und wie wahrscheinlich die meisten anderen Autoren (unabhängig vom Genre) habe ich über die Jahre eine Menge Futter für dieses Wesen produziert. Und oh ja, gefressen wurde es auch ;)

Im letzten Jahr habe ich mich schon einmal mit dem Thema befasst und bin zu dem Schluss gekommen, dass Vorsätze vor allem folgendes sein müssen: konkret, wohl dosiert und mit Routinen verknüpft. Dieses Jahr möchte ich mich einer ganz anderen Facette widmen – der emotionalen.

Was ist denn eigentlich der innere Schweinehund?

Normalerweise haben wir in uns zwei Stimmen, gerne verbildlicht als ein Engelchen und ein Teufelchen. Auf der einen Seite steht die Vernunft, die uns predigt wie gut es wäre, jetzt ins Fitnessstudio zu gehen oder die uns mahnt endlich am aktuellen Roman weiter zu arbeiten. Auf der anderen Seite räkelt sich der Schweinehund, der lieber auf dem Sofa liegen und einen Film schauen will.

Aber ist dieses Wesen wirklich ein Teufelchen? Hat Mutter Natur uns wahrhaftig einen inneren Saboteur eingepflanzt? Das kann doch eigentlich kaum wahr sein.

Im Umkehrschluss aber bedeutet dies, dass unser innerer Schweinehund in Wirklichkeit etwas Gutes ist. Wie das?

Der Schwellentroll

Im Sommer hat Schreibcoach Marie Gräff in ihrem Gastbeitrag auf schreibfluss.com ein interessantes Bild des Schweinehundes gezeichnet, den sie „Schwellentroll“ nennt.
Vergleichbare Argumente findet man auch im Business Bereich, z.B. in einem Beitrag der Karriereberaterin Caterine Schwiertz.

Demnach ist der innere Schweinehund ist in Wahrheit ein Überlebensmechanismus. Er will, dass wir es warm und gemütlich haben und hindert uns nur deshalb daran, unsere Komfortzone zu verlassen. Denn schließlich lauern da draußen alle möglichen Gefahren! Kein Löwe setzt sich dem Risiko aus, von einem Büffel auf die Hörner genommen zu werden, wenn ihn der Hunger nicht dazu treibt.

Das klingt jetzt vielleicht, als wäre der Schweinehund ein Relikt aus der Steinzeit, das heute keine Relevanz mehr hat. Mitnichten. Die Gefahren unserer Welt haben sich nur verändert. In den Burn-out zu rennen, weil man sich zuviel vorgenommen hat, ist zum Beispiel ein ernst zu nehmendes Risiko unserer Zeit. Oder dass man sich von der Familie entfremdet, weil man zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt ist.

Vor dieser und anderen Gefahren will uns der Schweinehund beschützen. Deshalb fordert er gute Gründe, um sich vom Sofa herunter zu bewegen. Gründe, die unserem „Überleben“ förderlich sind.

Aber es ist doch gut für uns, wenn wir fitter sind, den Roman endlich beenden und mehr Platz im Keller haben.

Oder?

Von blumigen Phrasen aus Werbebroschüren lässt sich der innere Schweinehund jedenfalls nicht beeindrucken. Er will ganz konkret wissen: Was ist der Gewinn für uns? Was wollen wir wirklich erreichen und haben?

Als Teil des Unterbewussten „denkt“ er in Bildern und Gefühlen. Mit abstrakten Begriffen wie „Fitness“ oder „Roman“ kommen wir also nicht weiter.

Um ihn zu überzeugen müssen wir uns zwangsläufig mit dem auseinandersetzen was wir wirklich wollen und warum.

Was also wollt ihr wirklich?

Das zu beantworten ist gar nicht so einfach, wie es im ersten Augenblick vielleicht scheint. Es gibt nämlich viele Menschen, die gar nicht wissen, was sie wirklich wollen. Wie kommt das?

Den wahren Willen zu finden ist eine Kunst, die heutzutage scheinbar ziemlich eingeschlafen ist. Kein Wunder, bei all den Werbebotschaften und fremden Meinungen, die von allen Seiten auf uns einprasseln und uns dies oder jenes weismachen wollen. Es ist oft schwierig, das, was man selber will, von dem zu unterscheiden, was andere meinen, was man wollen soll.

  • Wollt ihr jeden Tag joggen gehen, weil der hämmernde Puls und der pumpende Atem sich einfach geil anfühlen? Weil die frische Waldluft so würzig schmeckt
  • Oder bloß, weil gerade alle Kollegen davon reden, wie gesund es doch wäre wenn ..?
  • Wollt ihr diese Geschichte schreiben, um mit euren Protagonisten zu lachen, zu leiden und zu zittern, oder einfach ihre Gesellschaft genießen? Weil es diese Geschichte nur in eurem Kopf gibt und in keinem anderen Buch der Welt?
  • Oder glaubt ihr, dass das Thema gerade hip ist am Markt und sich bestimmt gut verkauft?

(Ich denke es wird klar, was ich meine.)

Der erste Schritt ist also, zu erkennen, was ihr wirklich wollt.
Der Schweinehund hat eine untrügliche Nase für unechte Wünsche und wird sie im Keim ersticken auffressen.
Der zweite Schritt ist die Antwort auf die Frage „wie bekomme ich genau das, was ich will?“
Womit bringe ich meinen Verstand und mein Unterbewusstsein in Gleichklang?

Konkret formuliert:
Wenn es die frische Waldluft ist, die mich nach draußen zieht, ist es vielleicht besser, mir regelmäßige Spaziergänge vorzunehmen als mich mit Jogging zu quälen. Und anschließend kann ich mir ja noch eine schöne Tasse Tee genehmigen.
Wenn ich in der Welt meiner Geschichte aufgehe und meine Figuren aus purer Lust bei ihren Abenteuern begleite, dann könnte es helfen, ein Zeitfenster zum Schreiben einzurichten anstatt mir konkrete Wortziele zu setzen.
Das ist dann eher etwas für die Menschen, die gerne täglich ihren Wordcount in den Sozialen Medien hinausposaunen. Auch daran ist nichts falsch.

Hört in euch hinein und findet die Ziele und Wege, die zu euch passen, die sich einfach gut anfühlen.

Pfote

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Weihnachtsgeschenk für Neu-Autoren

22. Dezember 2017

1513932590072Bald ist sie wieder da, die ruhige und besinnliche Weihnachtszeit … Wobei ich mich immer wieder frage, wie man überhaupt noch von Ruhe und Besinnlichkeit sprechen kann bei all dem Trubel, dem Vorbereitungsstress und der Rennerei nach Weihnachtsgeschenken.
Was bin ich froh, dass unsere Familie sich dieses Jahr dazu entschlossen hat, dem Einzelhandel ein Schnippchen zu schlagen und auf Geschenke zu verzichten. Stattdessen schenken wir uns Zeit. Eine gemeinsame Aktivität oder ein Ausflug – ganz in Ruhe nachdem die Weihnachtsmarktstände abgebaut und die Geschenkpapierberge entsorgt wurden.

Trotzdem habe ich hier heute ein Weihnachtsgeschenk. :)

Naja, von mir ist es eigentlich nicht. Es ist etwas worauf ich aufmerksam gemacht wurde und wofür mein Blog anscheinend eine hilfreiche Informationsquelle dargestellt hat (worüber ich mich natürlich sehr freue).

buch-schreibenUnd zwar hat Melanie Schultz ein E-Book geschrieben und stellt es auf ihrer Webseite kostenlos zur Verfügung. Unter dem Titel „Bxuch schreiben & Autor werden“ fasst sie kurz und prägnant zusammen, worauf es beim Schreiben – und später auch beim Veröffentlichen – ankommt. Ein Crashkurs sozusagen, für alle die sich gerade mit dem Einstieg in die Welt des Schreibens beschäftigen. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über die vielen Faccetten des Schriftstellerdaseins und ist damit ein sehr hilfreicher Ausgangspunkt, um tiefer in das Gebiet einzutauchen.

Besucht Melanie doch mal auf http://www.buchschreiben.com und holt euch dort euer Weihnachtsgeschenk ab. :)

Ich wünsche euch frohe Weihnachten und schonmal einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2018!

Pfote

Wenn man sich der Realität beugen muss …

20. November 2017

Seit Mitte September habe ich kein einziges Wort mehr geschrieben. Und das, obwohl jetzt November, also internationaler Schreibmonat ist.

Im Oktober habe ich noch gedacht, ich könnte zumindest mit einer kleinen Geschichte mitschreiben Aber ich kam nicht einmal dazu, mir über einen Titel Gedanken zu machen.

Tja, manchmal muss auch eine Träumerin wie ich sich der Realität beugen…

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Grund ist eine wesentliche Veränderung in meinem Leben – ein neuer Job. Er ist genau das, was ich mir vorgestellt habe: strategische Arbeiten, viel Gestaltungsspielraum, ein Familienunternehmen. Ich darf kreativ arbeiten. :)

Nun muss ich den Autoren hier nicht erzählen, dass kreatives Arbeiten mitunter ziemlich anstrengend sein kann. Ihr könnt euch daher sicher vorstellen, dass ich nach Feierabend gerade ziemlich fertig bin.

Außerdem scheint es, als hätte ich den Effekt der längeren Fahrzeit ziemlich unterschätzt. Zwei Stunden täglich, die jetzt im Auto draufgehen sind schon ganz schön hart.

Da funktioniert meine Strategie mit einer Stunde früher aufstehen nicht mehr, denn ich käme in eine Zeit, die sich dafür beim besten Willen nicht mehr eignet. Außerdem ist das ohnehin keine Dauerlösung für mich, das halte ich höchstens mal für einen Monat wie den November durch. Die Wochenenden sind irgendwie auch immer voll, aber irgendwann will ich ja auch was mit Freunden und Familie machen. Dass wir uns mittlerweile in der Vorweihnachtszeit befinden, hilft auch nicht gerade. Tja, alles nicht mehr so einfach wie noch im letzten Jahr vor dem Nano.

Fazit: Ich lebe noch, ringe aber heftig mit den Grenzen eines 24-Stunden-Tages und einer 7-Tage-Woche.

Aber ich bin Optimist und bestimt kriege ich das bald wieder in den Griff. Spätestens mit den nächsten guten Vorsätzen.

Pfote

Federteufel Workshop 2017

15. Juli 2017

Intensive Autorenarbeit und dabei eine Menge Spaß – das gibt es bei den Federteufeln. Neulinge immer herzlich willkommen :)

Es gibt Dinge, die macht man am besten im Präsens. Zum Beispiel Workshops. Am 1. und 2. Juli stand der zweite der Federteufel an. Wer es nicht weiß: Die Federteufel sind ein kleines Forum am Rande der Sichtbarkeit, in das sich eine Gruppe unermüdlicher Schriftsteller und solche, die es werden wollen, zurückziehen, um ihren Werken […]

via Federteufel Workshop in Esslingen 1. und 2. Juli 2017 — Ryek Darkeners Blog

#litcamp17 – Bericht

28. Juni 2017

Was man so alles auf einem Barcamp lernen kann … Marketing (mich nur für SPs) professionelle Zusammenarbeit und sogar der ein oder andere handwerkliche Tipp. Eine sehr informative Zusammenfassung von Ryek Darkener.

Ryek Darkeners Blog

Ryek myst

Nachdem ich  eines der begehrten Tickets über eine Verlosung ergattern konnte, fand ich mich am 24. Juni gegen 8 Uhr morgens am Dezernat16 in Heidelberg ein. Nach freundlicher Begrüßung bekam ich gleich einen großen Beutel mit Brot in die Hand gedrückt. Nicht zum Essen. ;) Sondern um bei Aufbau des Frühstücks zu helfen. Merke: Barcamps funktionieren nur, wenn jeder etwas dazu (bei)trägt.

Um 09:30 begann dann der offizielle Teil. Hand aufs Herz: Wer hat jemals erlebt, dass Beamer und Funkmikros gleich am Anfang so funktionieren wie gewünscht? Ich noch nie, auch nicht in meinem Brotjob. Da muss es eine Verschwörung geben. Das Problem wurde gelöst und hinterließ bei mir den Eindruck professioneller Hemdsärmeligkeit im besten Sinne. An dieser Stelle ein großes Lob an das Orgateam und alle Helfer, die die Veranstaltung in den zwei Tagen so angenehm und für die Besucher reibungsfrei über die Bühne gebracht haben!
Nach der Kurzvorstellung…

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Selbstvermarktung – Rückgrat ist alles

29. Mai 2017

Das mit dem Marketing ist wirklich so eine Sache. Nicht nur im Bereich self-publishing. Von diesem Post kann sich eigentlich jeder Schriftsteller und jede Schriftstellerin ein Stück Weisheit mitnehmen. Ganz nach dem Motto: schreibt Gutes und redet darüber.

Nike Leonhard - Fantasy und Historisches

In meinem heutigen Beitrag geht es mal wieder um Marketing. Genauer gesagt um einen Aspekt, der oft vernachlässigt wird: das eigene Selbstbewusstsein.
Nicht nur dass sich Autorinnen in den einschlägigen Foren oft selbst als angehend, Möchtegern oder Schreiberlein bezeichnen, sie tun das auch in anderen Bereichen. Mit fatalen Folgen. Denn während Autorinnenforen geschützte Bereiche sind, in denen man mit einem gewissen Grundkonsens unter Gleichgesinnten rechnen kann, gelten außerhalb andere Regeln.
Das fängt schon damit an, dass der kollegiale Respekt, der in fast allen Schreib- und Autorinnengruppen existiert, fehlt. Wer kennt das nicht: Da outet man sich als Autorin und wird als erstes gefragt: „Und? Kannst du davon leben?“ Alternativ kommen auch gerne Kommentare wie: „Das ist ja auch ein schönes Hobby“, oder „Hast du auch einen richtigen Beruf?“ Mit anderen Worten: Wenn du nicht J. K. Rowling oder Goethe bist, wird deine Arbeit weniger ernst genommen, als wenn du als…

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Pitch – der professionelle Auftritt

7. Mai 2017

Du meine Güte, was war ich aufgeregt! Auf der Leipziger Buchmesse 2017 durfte ich zum ersten Mal beim Autoren-Speed-Dating (Meet & Greet des BVjA) mitmachen.

10 Minuten Zeit, das eigene Romanprojekt vorzustellen – *Gong* – weiter zum nächsten Verlag. Ich war mindestens so nervös, wie bei meinem allerersten Vorstellungsgespräch – und das schon Tage davor.

Mit Lampenfieber rannte ich herum wie ein aufgescheuchtes Huhn und traf alle nur denkbaren Vorbereitungen. Klingt ein bisschen verrückt, aber gute Vorbereitung ist dann irgendwie doch immer die halbe Miete. Zumindest hilft es im entscheidenden Moment ungemein, wenn man weiß, was man sagen will. Auch wenn es am Ende dann doch ganz anders läuft, als erwartet – so wie beim Meet & Greet auf der LBM 17.

Vorab habe ich natürlich das Exposé für den Roman geschrieben (mehr zum Thema Exposé). Und überarbeitet. Und nochmal geschrieben. Wieder überarbeitet. Und beinahe auswendig gelernt. Ich habe mir morgens vor dem Spiegel und abends im Bett überlegt, wie ich die Romanvorstellung anfange, was ich wie erzählen will …

Trotzdem fühlte ich mich nicht ausreichend vorbereitet. Meinem wunderbaren Sparringspartner in Sachen Schreiben, Frank Raki, klagte ich mein Leid und er bot mir kurzerhand an, mit mir ein kleines Coaching zu machen. Gesagt, getan, wir simulierten also das bevorstehende Pitching über Skype.

Das Lampenfieber fühlte sich dabei ziemlich echt an. Und nachdem ich 5 Minuten meine zurechtgelegte Vorstellung herunter gerattert hatte und wieder Luft holte war klar – mein Gegenüber mit Worten zu erschlagen ist nicht der richtige Weg.

Ab da begann der eigentliche Spaß. Frank versteht nicht nur eine Menge vom professionellen Auftreten in der Schreibszene, er hat ein beeindruckendes Talent, die richtigen Fragen zu stellen. Und mit diesen Fragen führte er mich in ganz neue Tiefen der Geschichte. Diese waren natürlich schon immer da, aber sie waren mir nie bewusst. Plötzlich aber konnte ich darüber sprechen. Ein ganz neuer Aufhänger für den Dialog mit den Verlagsvertretern war gefunden (und nebenbei wurde auch das Exposé ein weiteres Mal überarbeitet). Auf einmal fühlte ich mich sicher.

(Frank macht das übrigens auch gerne für andere ;)

*

Aufgeregt war ich natürlich trotzdem, als es am Messesonntag schließlich ernst wurde. Aber es war auch eine Menge Vorfreude dabei.IMG_20170326_120835089[1]Dank des Coachings fiel es mir leicht, die Kernaussage des Romans in wenigen Sätzen rüberzubringen. Eine meiner Gesprächspartnerinnen bescheinigte mir sogar: „Wow, das ist heute der erste professionelle Pitch, den ich zu hören bekomme.“ (Da strahlt man natürlich bis über beide Ohren ;)

Danach blieb den Verlagsvertretern genug Zeit, ihre Fragen anzubringen. Das war auch sehr wichtig, wie ich erkennen musste, denn hätte ich die Hälfte der Zeit über den Inhalt der Geschichte referiert, hätten viele dieser Fragen offen bleiben müssen. Vermutetes Ergebnis: Absage.

Klar, ein Verlag interessiert sich natürlich nicht nur für die Geschichte als solches, sondern auch dafür, wie er sie am Markt und in seinem Programm einordnen kann. Da spielen solche Dinge eine Rolle, wie ‚Wer sind die Perspektivträger?‘ ‚Wie viel Raum nehmen Schlachten, Liebe, Reisen, etc. in Ihrer Fantasygeschichte ein?‘ ‚Wie alt sind die Protagonisten?‘ ‚Wer ist Ihre Zielgruppe?‘

Sich dazu im Vorfeld bereits Gedanken gemacht zu haben, hat sich auch hier ausgezahlt. Gute Vorbereitung zeugt aber auch einfach von Professionalität und Respekt seinem Gesprächspartner gegenüber.

Schließlich muss der Verlag bis zur Veröffentlichung und auch darüber hinaus eng mit euch zusammen arbeiten. Wenn ihr also von Anfang an die Interessen des Verlages kennt und respektiert, bringt das Pluspunkte.

*

Aus drei Terminen habe ich drei Angebote erhalten, mein Manuskript einzusenden. Das ist auf jeden Fall schon ein Erfolg. Bis ich erfahre, ob der Text unter den kritischen Augen besteht, wird es aber noch etwas dauern. Bis dahin heißt es Daumendrücken.

Pfote